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Asamkirche St. Johannes Evangelista
Auf den Fundamenten des mittelalterlichen Baues wurde eine im Grundriss sehr einfache, rechteckige Kirchenanlage mit eingebundenem, mittelschiffbreitem, geradeschließendem Chor, der nicht abgesondert ist, errichtet. Das Langhaus weist zwischen eingezogenen Pfei- lern je drei Seitenkapellen, die nicht tief, aber sehr breit angelegt sind, an der Nord und Südseite auf. Über diesen liegen die Emporen in der Höhe der Kapitelle der gedoppel- ten Flachpilaster. Sie schieben sich unfrei unter das Gewölbe ein. Im Langhaus gedrücktes Tonnengewölbe mit Stichkappen, in den Seitenkapellen sowie in den darüber befindlichen Emporen gedrückte Quertonnen. Im Chorraum, an welchen sich östlich in ganzer Breite des Langhauses die Sakristei und über dieser der ehemalige Psallierchor anschließen,( vgl. Nie- deraltaich und andere Klöster), befindet sich ein flaches Holzgewölbe.
Das Äußere der Kirche ist sehr einfach gehalten. Die sechseckige Zwiebelkuppel mit Tambour erhielt typisch oberpfälzisches Gepräge. |